Heute eroeffnet Knut den Blog:
Apropo riechen: Bei einer erneuten Teilnahme koennten wir uns auch die Blaehboys nennen. Aber das haelt die Konkurrenz auf Abstand…
Gestern die Koenigsetappe hat gehalten, was sie versprach. Vier dicke Anstiege mit einem Schlussanstieg nach Falcade haben Spass gemacht aber auch Koerner gekostet.
Nach langer nervtoetender Warterei auf den Shuttlebus konnten wir Stunden spaeter nach der Zielankunft erst unser Zimmer beziehen. Wunderschoen gelegen auf einem Bergpass, den wir am naechsten Tag zu ueberqueren hatten. Rekordverdaechtig auch die Anzahl der befoerderten Personen im Shuttelbus: 20 im 9er-Bus, eben wir in Indien und Italien.
Eine Anekdote aus dem Renngeschehen: Das weibliche Spitzenteam ist von einem Fahrer gefilmt worden, wie es von maennlichen Helfern in Berg hoch geschleudert wurde. Folge: Ein Stunde Zeitstrafe. Knut forderte vehement die Disqualifikation. Stefan ist nachsichtiger und hat Verstaednis fuer die Noete bergfahrender Frauen. „Wir freuen uns auf Kommentare“ sagt Knut.
Stefan sagt: Ueblicherweise faehrt Knut am Berg vor. Ich fahre mit den mittelschnellen Mixed-Teams (Team aus Mann und Frau). Nr. 75 und Nr. 31, natuerlich die Frauen, fahren ungefaehr mein Tempo. Allerdings dachte ich gestern Nr. 31 faellt tot vom Rad nach Falcade hoch. Ober begruesst ihr Vater sie und sie: „Lass mich in Ruhe, ich muss kotzen.“ Ihr seht auch anderen macht die Tour richtig Spass.
Heute die letzte Bergetappe. An Ankunft in Feltre laesst schon die morgige Tempobolzerei erahnen. Die Maedels und Jungs haben sich wohl in Bergen geschont. Das von der Tourleitung angekuendigte wunderschoene Schluchttal nach Feltre haben wir natuerlich wieder nicht gesehen – wegen Tunnels und auf die Kollegen achten.
Fuer die Statistiker: Heute Platz 19 in der Tageswertung der Grandmasters (bestes Tagesergebnis), Platz 24 gehalten, und im Gesamtklassement auf 232, d.h. Startblock B weiterhin. Knut beginnt schon abfaellig von den D-Block-Fahrern zu sprechen.
Taktik fuer morgen: Der Ort der heutigen Pasta-Party bestimmt die Taktik. Parta findet in der beruehmten Brauerei (bierreria) von Feltre statt. Das heisst wir greifen nicht erst morgen sondern schon heute abend an! Alle vor und nach uns platzierten Fahrer werden von uns wie immer unter den Tisch getrunken. Stefan:“Wenn das mal mit Knut gut geht|“
Wuenscht uns einen stabilen Bauch und der Rest ergibt sich morgen von selbst.
Ist insgesamt ganz toll. Knut meint das muss Stefan nicht dauernd sagen. Ich aber doch usw.
12. Juli 2008 um 11:22 |
Na, das heute ist dann ja für Eure gestählten Rennfahrerbeine eine reine Entspannungsfahrt, so als würde ich den ganzen Tag in der Sauna rumliegen. Eine Flachetappe direkt ins Meer sozusagen.
P.S. und Grüße an Lutz zurück
12. Juli 2008 um 11:37 |
Hallo Knut,
ich wünsche euch eine schnelle Flachetappe im Sonnenschein.
Zeigt den Jungs was Grandmasters können.
Verwöhnung kommt dann in Osnabrück
Viel Erfolg
Harald
12. Juli 2008 um 18:03 |
jungs, ich bin stolz auf euch: ihr habt es geschafft, heil und gesund und mit super plätzen, ich hätte gerne ein gemeinschaftsfoto in siegerpose.
feiert schön, ich freu mich auf euch ute
12. Juli 2008 um 18:15 |
RADFAHRVERKÜRZUNGSGEDICHT
- Königinnenversion –
Sie riechen das Meer
Von Bergen der Frau’n
Wo manch’ Körper schwer
Ächzend sich schieben
Statt endlich abzuhau’n
- So, das war’s schon, ihr Lieben!
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Klausens = Klau|s|ens, 12.7.2008, Königswinter
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Es hört sich alles so leicht an, bei all der Schwere. So müssen Radfahrer einfach sein! Tolle Leute! Zumindest Knut und Stefan. Wie die das alles schaffen?! – Es grüßt Peter von Neid, voll des Lobes.